Geteiltes Bett – halbierte Schlafqualität?

Es gibt ziemlich viele Dinge, die uns vom heißersehnten erholsamen Schlafen abhalten, wenn wir uns abends gemütlich unter die Bettdecke gekuschelt haben. Weil sie uns im Magen liegen – wie etwa das letzte Stückchen Schokolade vor dem zu Bett gehen, auf das wir doch lieber hätten verzichten sollen. Weil sie unser Gedankenkarussell auf Höchstumdrehung beschleunigen – etwa mit den Sorgen, die einfach nicht aufhören wollen, ewig um das Gespräch mit dem Chef am nächsten Morgen zu kreisen.

Was ist aber mit den „Schlafräubern“, die gar nicht von uns selbst kommen – sondern von der Person, die neben uns schlummernd im Bett liegt und sich gar nicht bewusst ist, dass sie unseren Schlaf stört? Denn auch wenn wir in den allermeisten Lebensfragen auf einer Wellenlänge liegen, können bestimmte Schlafeigenschaften des Partners unsere eigene Schlafqualität deutlich reduzieren.

Entdeckt: Unruhe-Stifter im geteilten Bett!

Genau diese partnerschaftlichen Schlafstörer hat das unabhängige US-amerikanische Online-Portal „Mattress Inquirer“ in einer Umfrage unter heterosexuellen Paaren genauer unter die Lupe genommen. Dabei wurde sachkundig „aufgedeckt“, welche Unruhestifter Sie und Ihn im gemeinsamen Bett am meisten beim Ein- und Durchschlafen stören:

Damit bringt er sie um den Schlaf

Platz 1 auf der Liste der weiblichen Umfrage-Teilnehmer? Der Partner, der ihr Nacht für Nacht unabsichtlich im Schlaf die Bettdecke stibitzt. Dicht darauf folgen auf Platz 2 Schnarchgeräusche, die es in ihrer subjektiven Wahrnehmung locker mit jedem Düsenjet aufnehmen könnten, wenn es um Lautstärke und Nachhall geht. Ihre Nr. 3 unter den nervigsten Schlafstörern im gemeinsamen Bett ist das schwungvolle, häufige Umherwälzen des Partners, das jeden ihrer Einschlafversuche bis in die Grundfesten der geteilten Matratze erschüttert.

Damit stört sie seine Bettruhe

Ganz oben auf der Unruhestifter-Liste der männlichen Umfrage-Teilnehmer steht die Partnerin, die vor dem Einschlafen im Bett noch etwas isst. Die Nr. 2 in seinem Ranking belegt die nervige Schlafeigenschaft, die seine Partnerin nachts als gewiefte – wenn auch unschuldige – Bettdecken-Klauerin enttarnt. Geräuschvolles Schnarchen der Partnerin wirkt auf ihn allenfalls ohrenbetäubend, aber keineswegs schlaffördernd und folgt bei ihm auf Platz 3.

Zum Vorschein kam bei der Umfrage auch, dass beim Thema Haustiere im Bett deutliche Unstimmigkeit herrscht: Während er ziemlich genervt ist, wenn sich der Hund oder die Katze nachts ins gemeinsame Bett gesellen, macht ihr der zusätzliche Kuschelfaktor im Bett gar nichts aus. Was die traute Zweisamkeit aus ihrer Sicht definitiv mehr aus dem Gleichgewicht bringt als pelzige Vierbeiner ist seine Angewohnheit, im Schlaf zu sprechen und sie damit zu wecken.

Die Evolution des Schlafes

Doch es ist nicht allein die Gewichtung der nächtlichen Unruhestifter, die bei Frau und Mann unterschiedlich ausfällt. Auch der Grad ihrer Auswirkungen wird ungleich wahrgenommen. Während der Großteil der Männer alles als gar nicht gravierend empfindet, liegen Frauen deswegen wesentlich häufiger nachts schlaflos wach. Das ist schlafwissenschaftlich bewiesen – und vermutlich evolutionsbiologisch begründet:

Das paarweise Teilen des Bettes ist für Männer und Frauen noch ziemlich neu. Früher schliefen Menschen in Gruppen, die ganz wie in der Steinzeit üblich, von Jägern mit Speeren und Keulen wirksam vor Raubtieren und Feinden beschützt wurden. Wissenschaftler nehmen an, dass Männer genau dieses Gefühl des Herdenschutzes heutzutage auf das gemeinsame Doppelbett und damit auf ihre Partnerin projizieren. Denn diese übernahm in frühzeitlichen Gemeinschaften eine ganz wesentliche Beschützerrolle.

Sie beschützt ihn im Schlaf

Neben ihr schlief damals nämlich nicht die bessere Hälfte, sondern der jüngste Säugling – und der musste nachts ganz besonders beschützt werden! An die Stelle des Kindes rückt heute der Mann, der nachts neben ihr im Bett liegt. Sie wacht über sein Wohlergehen, indem sie nur in leichten Schlaf fällt, um im „Notfall“ schnell aufzuwachen. Aus diesem Grund sind Frauen sehr oft sehr viel zurückhaltender und wecken ihren laut schnarchenden, sich umherwälzenden oder Bettdecken-erobernden Partner auch dann nicht, wenn ihnen der so verursachte Schlafmangel auf Dauer zu schaffen macht. Denn rein biologisch fällt auch die Tatsache ins Gewicht, dass Frauen pro Nacht durchschnittlich etwa 20 Minuten mehr Schlaf benötigen als Männer. Außerdem ist die weibliche Tiefschlafphase etwas ausgeprägter als die männliche. 

Getrennte Betten – doppelte Freude am Schlafen?

Sind getrennte Betten also der einzig wirksame Weg, mit dem Paare die (evolutions-)biologischen Schlafunterschiede überbrücken können? In manchen Fällen trifft das auf lange Sicht mit Sicherheit zu. Doch die Paar-Umfrage zeigte auch eines eindeutig: Über 83 Prozent der befragten Frauen und 92 Prozent der befragten Männer können sich nicht mal im Traum vorstellen, dauerhaft getrennt von ihrem Partner bzw. ihrer Partnerin zu schlafen. Schließlich stört keiner von beiden den Schlaf des anderen mit Absicht. Neben der körperlichen, schafft das geteilte Bett nämlich auch in anderer Hinsicht Nähe. Und die ist für die allermeisten Paare in jeder Hinsicht unverzichtbar. So ist das Ruhemöbel der Ort, an dem wir uns vor dem Schlafengehen über den langen Arbeitstag austauschen, gemeinsam Zukunftspläne schmieden oder sogar wichtige Entscheidungen fürs Leben treffen.

In der Umfrage wurde übrigens auch entdeckt, dass die Schlafeigenschaften des Partners oder der Partnerin umso weniger als nervig wahrgenommen wurde, je größer das geteilte Doppelbett war. Wie perfekt ist es da, dass auch das neue, extravagant-elegante JETTE #107 gleich in vier unterschiedlichen Größen als Boxspring- oder als Polsterbett zur Auswahl für euch bereitsteht? Und nicht nur das: Mit seinem zweigeteilten, Aufsehen erregend schönen Kopfteil sorgt es optisch für eine klare Seitenaufteilung im gemeinsamen Bett. Diese „getrennte Zweisamkeit“ könnt ihr bis ins kleinste Detail miteinander genießen – zum Beispiel mit individuellen JETTE Betten Matratzen, die auch dann für ruhigen Schlaf sorgen, wenn der Partner eher dazu neigt seine Bewegungen im Traum in Echtzeit auszuleben. Lasst euch inspirieren und genießt mit dem JETTE #107 die doppelte #freudeamschlafen!