Früher Vogel oder Nachteule?
Den eigenen Schlafrhythmus finden

Die Frage, wie Menschen morgens fit wie ein Turnschuh aus ihren JETTE Betten springen können, wird sich so manche Nachteule stellen, die in den späten Abendstunden noch den Haushalt schmeißt oder für das Studium lernt. Und andersherum.
Während einige Menschen früh morgens schon in Höchstform aus den Federn hüpfen, erreichen andere ihr Leistungshoch erst in den Abendstunden. Doch woran liegt das? Wir alle haben einen individuellen Biorhythmus bzw. eine ganz individuell eingestellte „innere Uhr“. Diese bestimmt, zu welcher Tageszeit wir viel oder eben weniger Energie zur Verfügung haben. Wer seinen Biorhythmus kennt und danach lebt, kann nicht nur seine Schlafqualität verbessern, sondern auch seine Leistung, Konzentration und sein Wohlbefinden steigern.

Was Rhythmen und Zyklen mit gutem Schlaf zu tun haben

Alle Lebewesen, ob Menschen oder Tiere, haben biologische Rhythmen und Zyklen. Selbst die Natur unter-liegt solchen Gesetzmäßigkeiten, die wir als Jahreszeiten kennen. Bei uns Menschen gibt es den Tag-Nacht-Rhythmus sowie die dazu gehörigen Arbeits- und Ruhephasen.

Die Treibkraft der Rhythmen liegt in unserer biologischen Uhr verborgen. Diese sorgt dafür, dass wir körperliche Feedbacks bekommen, wann Zeit für Aktivität und wann Zeit zum Entspannen ist. Dabei nimmt sie unter anderem Einfluss auf den Blutdruck, die Körpertemperatur sowie den Hormonhaushalt und tickt bei jedem Menschen anders. Hier liegt auch die Begründung, warum manche von uns morgens hellwach sind, während andere kaum aus dem Bett kommen.

Generell unterscheidet man die sogenannten Lerchen als Frühaufsteher und Eulen als Langschläfer. Diese beiden Gruppen haben unterschiedliche Schlaf- und Wachzeiten, die sich jedoch nochmals von Person zu Person erheblich unterscheiden und sich nicht nur auf den Schlaf, sondern den gesamten Tag auswirken.

Bin ich eine Lerche oder eine Eule?

Wenn ihr euren eigenen Schlafrhythmus herausfinden wollt, solltet ihr wissen, zu welcher Gruppe ihr tendenziell gehört. Dabei können euch die folgenden Fragen helfen:

  • Nach wie vielen Stunden Schlaf fühle ich mich ausgeschlafen?
  • Wie viel Zeit brauche ich morgens zum Aufstehen?
  • Wann kann ich mich im Laufe des Tages gut konzentrieren und fühle mich gut?
  • Zu welcher Tageszeit bin ich eher unkonzentriert und müde?
  • Wann werde ich abends müde?

Beobachtet über einen längeren Zeitraum – am besten im Urlaub oder in den Ferien – eure Schlafgewohnheiten und notiert euch, was ihr dabei herausgefunden habt. Das bringt euch nicht nur Klarheit über euer Schlafbedürfnis, sondern auch über eure Leistungsfähigkeit und euren Pausenrhythmus. Damit fällt es oft leichter nach dem natürlichen Biorhythmus zu leben und eventuell schlechte Gewohnheiten zu ersetzen.

Vor allem die Schlafenszeiten sind der allererste Ansatzpunkt, den ihr anpassen solltet. Das ist mitunter jedoch gar nicht so einfach. Bei den meisten Menschen klingelt früh morgens schon der Wecker, unabhängig vom Biorhythmus. Dabei haben es Eulen besonders schwer. Hilfreich ist es hier den Tagesablauf entsprechend anzupassen und anspruchsvolle Aufgaben in die Hochleistungsphasen zu legen. Routineaufgaben finden eher in unkonzentrierten Phasen Platz.

Warum die innere Uhr aus dem Takt geraten ist

Viele Menschen kennen ihren inneren Takt nicht mehr. Kein Wunder, denn die heutige Lebensweise stellt unseren Biorhythmus vor große Herausforderungen. Schichtdienste, Druck, Stress, Zeitumstellungen, lange Arbeitstage, künstliches Licht, Home-Office und das permanente „Online sein“ haben unsere Lebensrhythmen stark verändert. Seit der Erfindung der Glühbirne müssen wir uns nicht mehr an natürliche Licht- und Dunkelzeiten halten, wodurch wir verlernt haben, auf unsere innere Uhr zu hören.

Zurück zum eigenen Schlafrhythmus

Wenn ihr wieder zu einem eigenen Schlafrhythmus finden wollt, achtet darauf, zu regelmäßigen Zeiten in eure JETTE Betten zu fallen. Unser Schlafrhythmus unterscheidet dabei nicht zwischen Wochentagen und Wochenende. Um euch gut an euren neuen Schlafrhythmus zu gewöhnen, haltet in der ersten Zeit regelmäßig euren Schlafzeitpunkt ein.

Ein Beispiel dazu:
Die Dokumentation eurer Schlafgewohnheiten hat ergeben, dass ihr acht Stunden Schlaf benötigt.
Ihr müsst morgens um 7:00 Uhr aus den Federn. Zum Einschlafen sind durchschnittlich 15 Minuten erforderlich.
Also solltet ihr um 22:45 Uhr schlafen gehen =)

Jeder Mensch ist dabei allerdings unterschiedlich, testet also einfach mal unterschiedliche Zeitspannen und Zeitpunkte. Generell gilt: Wenn ihr euch mit eurer Schlafmenge gut und ausgeruht fühlt und tagsüber leistungsfähig bleibt, habt ihr eine gute Schlafdauer gefunden. Diese solltet ihr in jedem Fall beibehalten.

Nun aber ab in die Federn mit euch und entdeckt euren eigenen Bio- und Schlafrhythmus! Wir wünschen euch viel Spaß und ab jetzt einen noch besseren Schlaf in euren JETTE Betten.